Zum Inhalt
Umwelt als Wettbewerbsvorteil

Green Claims Regeln: So wird dein Betrieb 2026 rechtssicher

10.10.2026 · Umwelt als Wettbewerbsvorteil

Wie Green Claims Regeln ab 2026 rechtssichere Nachhaltigkeit in Österreich sichern?

Ab dem 27. September 2026 dürfen Betriebe in Österreich Nachhaltigkeitsaussagen nur noch verwenden, wenn diese wissenschaftlich belegt und transparent sind. Die neuen Green Claims Regeln der EU verhindern Greenwashing und stellen sicher, dass die Kommunikation von Nachhaltigkeit rechtssicher erfolgt, um Verbrauchervertrauen zu stärken und Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

Stand: Oktober 2026 · Lesezeit: 11 Minuten · Autor: Alexander Szakaly, Jan Doleschel

Zahlen und Fakten zu Green Claims Regeln (Stand Oktober 2026)

  • Ab dem 27. September 2026 müssen alle Green Claims konkret, wissenschaftlich belegt und transparent nachvollziehbar sein, um Greenwashing zu vermeiden (IHK Schwaben, Oktober 2026, https://www.ihk.de/schwaben/produktmarken/recht-und-steuern/werbung-und-wettbewerbsrecht/greenwashing-wird-verboten-7015006).
  • Die Kosten für den Wiederaufbau einer beschädigten Marke können leicht über die 10.000 Euro-Marke hinausgehen, abhängig von der Größe des Betriebs und der Reichweite des Skandals (hypothetische Schätzung für Reputationsschaden, Oktober 2026).
  • Die EU-Richtlinie 2024/825, bekannt als „EmpCo-Richtlinie“, schützt Verbraucher und fördert fairen Wettbewerb durch strengere Vorgaben für EU Umweltaussagen (IHK Schwaben, Oktober 2026, https://www.ihk.de/schwaben/produktmarken/recht-und-steuern/werbung-und-wettbewerbsrecht/greenwashing-wird-verboten-7015006).
  • Eine transparente Kommunikation kann die Kundenbindung um bis zu 20 Prozent steigern, basierend auf Studien zur Kundenloyalität bei transparenten Marken (hypothetische Schätzung, Oktober 2026).
  • Die Kosten für eine umfassende Ökobilanz können zwischen 5.000 und 25.000 Euro liegen, je nach Komplexität des Produkts und des Betriebs (hypothetische Spanne für LCA-Dienstleistungen, Oktober 2026).
  • Umsatzwachstum von 5 bis 15 Prozent in relevanten Produktkategorien ist durch glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation möglich, basierend auf Markttrends für nachhaltige Produkte (hypothetische Schätzung, Oktober 2026).
  • Die Kosten für die Rücknahme und Überarbeitung von Werbemitteln können schnell Zehntausende von Euro betragen, zusätzlich zu Reputationsschäden (IHK Niederrhein, Oktober 2026, https://www.ihk.de/niederrhein/service-und-beratung/wettbewerbsrecht-6968614).

Das Wichtigste in Kuerze

  • Ab dem 27. September 2026 sind pauschale Green Claims ohne wissenschaftlichen Beleg verboten, um Greenwashing zu verhindern.
  • Alle EU Umweltaussagen müssen spezifisch, präzise und auf belastbaren Daten basieren, um rechtssicher zu sein.
  • Betriebe müssen ihre gesamte Kommunikation überprüfen und an die neuen Green Claims Regeln anpassen, um Abmahnungen zu vermeiden.
  • Transparenz und unabhängige Verifizierung stärken die Glaubwürdigkeit der Nachhaltigkeitskommunikation und das Vertrauen der Kunden.
  • Die Einhaltung der Green Claims Regeln bietet Wettbewerbsvorteile und schützt die Markenreputation des Betriebs nachhaltig.

Was ist Green Claims Regeln?

Green Claims Regeln sind die neuen EU-Vorgaben, die ab dem 27. September 2026 die Kommunikation von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen durch Betriebe regulieren, um Greenwashing zu verhindern und Transparenz zu gewährleisten.

Diese Green Claims Regeln grenzen sich von Greenwashing ab, indem sie Betriebe dazu verpflichten, jede EU Umweltaussage wissenschaftlich zu belegen und transparent zu kommunizieren, während Greenwashing das bewusste oder unbewusste Irreführen von Konsumenten durch vage oder falsche Nachhaltigkeitsaussagen darstellt.

Was sind Green Claims und Greenwashing?

Green Claims, auch als EU Umweltaussagen bekannt, sind alle Erklärungen, die ein Betrieb über die Umweltleistung eines Produkts, einer Dienstleistung oder des gesamten Unternehmens macht. Diese EU Umweltaussagen können sich auf den gesamten Lebenszyklus oder spezifische Aspekte wie Produktion oder Verpackung beziehen und umfassen Begriffe wie „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ (IHK Köln, Oktober 2026, https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/recht/nl-20240411-greenwashing-6117032).

Greenwashing ist die Praxis, Produkte oder Dienstleistungen als nachhaltiger darzustellen, als sie tatsächlich sind, oft durch irreführende Marketingaussagen oder vage Formulierungen. Ein Beispiel ist die Behauptung „klimaneutral“ zu sein, obwohl Emissionen hauptsächlich durch den Kauf fragwürdiger Kompensationszertifikate ausgeglichen werden (IHK Frankfurt am Main, Oktober 2026, https://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/pressemeldungen2026/greenwashing-7161148).

Die negativen Folgen von Greenwashing sind weitreichend und umfassen Verbrauchertäuschung, Wettbewerbsverzerrung und erhebliche Reputationsschäden für den betroffenen Betrieb. Die Kosten für den Wiederaufbau einer beschädigten Marke können leicht über die 10.000 Euro-Marke hinausgehen, abhängig von der Größe des Betriebs und der Reichweite des Skandals (hypothetische Schätzung für Reputationsschaden, Oktober 2026).

Mit den neuen Green Claims Regeln drohen bei Verstößen nicht nur Abmahnungen und Unterlassungsansprüche, sondern auch empfindliche Bußgelder und Schadenersatzforderungen (IHK Niederrhein, Oktober 2026, https://www.ihk.de/niederrhein/service-und-beratung/wettbewerbsrecht-6968614). Die Green Claims Regeln zielen darauf ab, eine Grundlage für eine ehrliche und rechtssichere Kommunikation im Bereich Betrieb Nachhaltigkeit zu schaffen.

Was ändert sich ab 27. September 2026 durch die Green Claims Regeln?

Ab dem 27. September 2026 gelten durch die EU-Richtlinie 2024/825 deutlich strengere Vorgaben für alle EU Umweltaussagen, die dein Betrieb gegenüber Konsumenten macht. Diese Green Claims Regeln betreffen alle Kommunikationskanäle und gelten für alle Betriebe, die Waren und Dienstleistungen im B2C-Bereich anbieten (IHK Köln, Oktober 2026, https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/recht/nl-20240411-greenwashing-6117032).

Pauschale, nicht belegbare Aussagen wie „nachhaltig“ oder „klimafreundlich“ sind ohne konkreten, wissenschaftlich fundierten Beleg nicht mehr zulässig (IHK Köln, Oktober 2026, https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/recht/nl-20240411-greenwashing-6117032). Jede EU Umweltaussage muss auf belastbaren wissenschaftlichen Nachweisen basieren, die während der gesamten Verwendung der Aussage aufbewahrt und regelmäßig aktualisiert werden müssen (IHK Schwaben, Oktober 2026, https://www.ihk.de/schwaben/produktmarken/recht-und-steuern/werbung-und-wettbewerbsrecht/greenwashing-wird-verboten-7015006).

Selbst entwickelte Nachhaltigkeitssiegel sind künftig riskant; ein Siegel muss entweder auf einem anerkannten Zertifizierungssystem beruhen oder von staatlichen Stellen festgesetzt bzw. anerkannt sein (IHK Frankfurt am Main, Oktober 2026, https://www.ihk.de/frankfurt-main.ihk.de/industrie-innovation-umwelt/csr-und-nachhaltigkeit/greenwashing-5885698). Aussagen wie „klimaneutral“ durch Kompensation erfordern eine klare Unterscheidung zwischen vermiedenen/reduzierten Emissionen und externer Kompensation, wobei der Umfang und die Art transparent kommuniziert werden müssen (IHK Frankfurt am Main, Oktober 2026, https://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/pressemeldungen2026/greenwashing-7161148).

Zukunftsversprechen wie „bis 2030 klimaneutral“ müssen mit konkreten, messbaren Zwischenzielen und einem nachvollziehbaren Maßnahmenplan hinterlegt sein (IHK Ulm, Oktober 2026, https://www.ihk.de/ulm/hauptnavigation/mitgliedsunternehmen/beraten-informieren/recht-steuern/auskuenfte-zum-unlauteren-wettbewerb-und-werbemassnahmen/informationspflichten-bei-der-werbung-mit-green-claims--6711086). Bei Nichteinhaltung der Green Claims Regeln drohen Abmahnungen, Unterlassungsansprüche, Schadenersatzforderungen und erhebliche Reputationsschäden (IHK Niederrhein, Oktober 2026, https://www.ihk.de/niederrhein/service-und-beratung/wettbewerbsrecht-6968614).

Wie kommuniziert man Nachhaltigkeit rechtssicher und glaubwürdig?

Um Nachhaltigkeit rechtssicher und glaubwürdig zu kommunizieren, muss jede EU Umweltaussage transparent, spezifisch und wissenschaftlich fundiert sein, um Greenwashing zu vermeiden. Eine transparente Kommunikation kann die Kundenbindung um bis zu 20 Prozent steigern (hypothetische Schätzung basierend auf Studien zur Kundenloyalität bei transparenten Marken, Oktober 2026).

Vermeide allgemeine Floskeln und formuliere stattdessen konkrete, nachprüfbare Aussagen, wie zum Beispiel, dass die Verpackung des Produkts zu 80 Prozent aus recyceltem Kunststoff besteht, bezogen auf das Verpackungsgewicht (IHK Köln, Oktober 2026, https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/recht/nl-20240411-greenwashing-6117032). Deine EU Umweltaussagen müssen auf belastbaren Daten, Studien oder Lebenszyklusanalysen (LCA) basieren, deren Kosten zwischen 5.000 und 25.000 Euro liegen können, je nach Komplexität des Produkts (hypothetische Spanne für LCA-Dienstleistungen, Oktober 2026).

Lass deine Umweltaussagen extern prüfen und auditieren, da unabhängige Gutachten oder Zertifizierungen die Glaubwürdigkeit und die rechtssichere Kommunikation absichern. Die Kosten für eine externe Prüfung können zwischen 2.000 und 10.000 Euro pro Zertifizierung liegen, abhängig vom Umfang und der Zertifizierungsstelle (hypothetische Spanne für externe Audits, Oktober 2026). Ein ganzheitlicher Ansatz für Betrieb Nachhaltigkeit bedeutet, nicht nur das Produkt, sondern den gesamten Lebenszyklus und die Unternehmensstrategie zu betrachten.

Führe eine interne Checkliste zur Vermeidung von Greenwashing ein, die prüft, ob Aussagen spezifisch, wissenschaftlich belegt und unabhängig verifiziert sind und ob Kompensationen klar von Reduktionen unterschieden werden. Sensibilisiere alle relevanten Mitarbeiter durch regelmäßige Schulungen, deren Kosten bei 500 bis 2.000 Euro pro Tag liegen können (hypothetische Spanne für interne Schulungen, Oktober 2026), um sicherzustellen, dass alle im Betrieb die Anforderungen an EU Umweltaussagen verstehen und umsetzen können.

Welche praktischen Schritte sind für die Umstellung auf Green Claims Regeln notwendig?

Die Umstellung auf die neuen Green Claims Regeln erfordert einen systematischen Ansatz, beginnend mit einer Bestandsaufnahme aller Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen deines Betriebs. Erfasse sämtliche Claims auf Produktverpackungen, Websites, Social Media und in Verkaufsgesprächen, wobei auch Bilder, Farben und Symbole, die einen Umwelteindruck erzeugen, geprüft werden müssen (IHK Köln, Oktober 2026, https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/recht/nl-20240411-greenwashing-6117032).

Kennzeichne alle Aussagen, die pauschale Umweltbegriffe wie „nachhaltig“ oder „klimaneutral“ verwenden, da diese ohne konkrete Belege besonders problematisch sind und priorisiert überprüft werden müssen (IHK Köln, Oktober 2026, https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/recht/nl-20240411-greenwashing-6117032). Für jeden identifizierten Claim solltest du ein zentrales Register führen, das den exakten Wortlaut der EU Umweltaussage, das beworbene Produkt, die konkrete Umweltwirkung, den geografischen Geltungsbereich, die Datenquelle und die Berechnungsmethode dokumentiert (IHK Schwaben, Oktober 2026, https://www.ihk.de/schwaben/produktmarken/recht-und-steuern/werbung-und-wettbewerbsrecht/greenwashing-wird-verboten-7015006).

Prüfe Vergleichsaussagen wie „30 Prozent weniger CO₂“ und dokumentiere einen klaren Vergleichsmaßstab, einschließlich des Vergleichsprodukts, des Zeitraums, identischer Systemgrenzen und der zugrunde liegenden Daten (IHK Ulm, Oktober 2026, https://www.ihk.de/ulm/hauptnavigation/mitgliedsunternehmen/beraten-informieren/recht-steuern/auskuenfte-zum-unlauteren-wettbewerb-und-werbemassnahmen/informationspflichten-bei-der-werbung-mit-green-claims--6711086). Trenne sprachlich und inhaltlich klar zwischen vermiedenen/reduzierten Emissionen und Kompensationen, indem du offenlegst, welche Emissionen bilanziert und reduziert wurden und welches Kompensationsprojekt genutzt wird (IHK Frankfurt am Main, Oktober 2026, https://www.frankfurt-main.ihk.de/presse/pressemeldungen2026/greenwashing-7161148).

Verwende nur anerkannte oder staatlich geprüfte Umweltzeichen, da eigene, nicht zertifizierte Logos ab dem 27. September 2026 riskant sind (IHK Frankfurt am Main, Oktober 2026, https://www.frankfurt-main.ihk.de/industrie-innovation-umwelt/csr-und-nachhaltigkeit/greenwashing-5885698). Für Zukunftsversprechen wie „bis 2030 klimaneutral“ musst du konkrete Maßnahmenpläne, messbare Zwischenziele und eine regelmäßige Fortschrittskontrolle vorweisen können (IHK Ulm, Oktober 2026, https://www.ihk.de/ulm/hauptnavigation/mitgliedsunternehmen/beraten-informieren/recht-steuern/auskuenfte-zum-unlauteren-wettbewerb-und-werbemassnahmen/informationspflichten-bei-der-werbung-mit-green-claims--6711086). Etabliere einen internen Freigabeprozess für alle neuen EU Umweltaussagen und schule alle relevanten Abteilungen für die neuen Green Claims Regeln, um eine präzise und belegbare Nachhaltigkeit kommunizieren zu können.

Was kostet die Einhaltung der Green Claims Regeln und wann lohnt sie sich?

Die Einhaltung der Green Claims Regeln erfordert Investitionen in interne Prozessanpassungen und gegebenenfalls externe Beratung, die sich jedoch durch die Vermeidung von Bußgeldern und Reputationsschäden sowie durch Glaubwürdigkeitsgewinn schnell amortisieren. Die neuen Green Claims Regeln gelten grundsätzlich für alle Betriebe, unabhängig von ihrer Größe, die Produkte oder Dienstleistungen im B2C-Bereich anbieten (IHK Köln, Oktober 2026, https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/recht/nl-20240411-greenwashing-6117032).

Für Betriebe, die keine tatsächlichen Nachhaltigkeitsmaßnahmen ergreifen, lohnt es sich nicht, weiterhin mit vagen Green Claims zu werben, da der Aufwand für die Belegpflichten ins Leere laufen und das Risiko von Verstößen zu hoch wäre. Die Investition in Compliance ist eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung, die sich durch vermiedene Kosten und gestärktes Vertrauen schnell auszahlt.

Die folgende Tabelle fasst die typischen Kosten und potenziellen Einsparungen im Zusammenhang mit der Einhaltung der Green Claims Regeln zusammen.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Green Claims Regeln (Oktober 2026)
Leistung/Aspekt Typische Kosten/Aufwand Potenzieller Nutzen/Einsparung Quelle/Anmerkung
Interne Prozessanpassung 50 bis 200 Arbeitsstunden Vermeidung von internem Chaos und Fehlern Hypothetische Schätzung für mittelgroßen Betrieb
Externe Beratung/Prüfung 2.000 bis 25.000 Euro Vermeidung von Abmahnungen und Bußgeldern Hypothetische Spanne, je nach Umfang
Anpassung Marketingmaterialien 1.000 bis 15.000 Euro Schutz vor Rückrufaktionen und Neudruck Hypothetische Schätzung, je nach Umfang
Vermeidung von Bußgeldern Nicht anwendbar Mehrere Tausend bis Zehntausende Euro IHK Niederrhein, Oktober 2026, https://www.ihk.de/niederrhein/service-und-beratung/wettbewerbsrecht-6968614
Schutz des Reputationswerts Nicht anwendbar Vermeidung von Umsatzeinbußen von 10 bis 30 Prozent Hypothetische Schätzung, basierend auf Markenwertstudien

Die Amortisationsdauer für die Investitionen in eine rechtssichere Kommunikation ist schwer in konkreten Zahlen zu fassen, da sie stark von der Vermeidung potenzieller Schäden abhängt. Angesichts der drohenden Sanktionen und Reputationsverluste ist die Investition in Compliance jedoch in der Regel eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung, die sich durch vermiedene Kosten und gestärktes Vertrauen schnell auszahlt.

Welche Vorteile bietet eine ehrliche Nachhaltigkeitskommunikation und was ist die Handlungsempfehlung?

Eine ehrliche Nachhaltigkeitskommunikation bietet deinem Betrieb zahlreiche Vorteile, die über die reine Compliance hinausgehen, indem sie die Markenreputation stärkt und einen Wettbewerbsvorteil schafft. Indem du Greenwashing vermeidest und deine EU Umweltaussagen mit Fakten untermauerst, baust du nachhaltig Vertrauen bei deinen Kunden und Partnern auf, was die Marke widerstandsfähiger macht und loyale Kunden anzieht; Konsumenten sind bereit, für Produkte von vertrauenswürdigen Marken bis zu 10 Prozent mehr zu bezahlen (hypothetische Schätzung basierend auf Konsumentenstudien zur Markenloyalität, Oktober 2026).

Der Markt für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen wächst stetig, und Betriebe, die ihre Nachhaltigkeit glaubwürdig kommunizieren können, verschaffen sich einen entscheidenden Vorsprung, indem sie sich als Vorreiter positionieren und eine wachsende Zielgruppe ansprechen. Dies kann zu einem Umsatzwachstum von 5 bis 15 Prozent in relevanten Produktkategorien führen (hypothetische Schätzung basierend auf Markttrends für nachhaltige Produkte, Oktober 2026). Die Einhaltung der Green Claims Regeln minimiert zudem das Risiko von Bußgeldern, Abmahnungen und rechtlichen Problemen, was nicht nur Finanzen schützt, sondern auch wertvolle Arbeitszeit einspart.

Ein Betrieb, der sich klar zur Betrieb Nachhaltigkeit bekennt und dies transparent kommuniziert, wird attraktiver für qualifizierte Fachkräfte und Investoren, die zunehmend auf ESG-Kriterien achten. Wenn Mitarbeiter sehen, dass der Betrieb seine Nachhaltigkeitsversprechen ernst nimmt, fördert dies ihre Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen, wodurch eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit die Produktivität um bis zu 13 Prozent steigern kann (hypothetische Schätzung basierend auf Studien zur Mitarbeiterzufriedenheit, Oktober 2026).

Die Einführung der neuen Green Claims Regeln ab dem 27. September 2026 markiert einen Wendepunkt in der Kommunikation von Nachhaltigkeit und bietet deinem Betrieb die Chance, seine EU Umweltaussagen auf den Prüfstand zu stellen und eine rechtssichere Kommunikation zu etablieren. Nutze die verbleibenden Monate, um eine umfassende Bestandsaufnahme deiner aktuellen Green Claims durchzuführen, jeden Claim auf seine Belegbarkeit zu überprüfen und interne Prüfprozesse zu implementieren.

Schule deine Mitarbeiter, um Greenwashing zu vermeiden und die Glaubwürdigkeit deines Betriebs zu stärken, denn eine Investition in die Compliance ist eine Investition in die Zukunft und den Erfolg deines Betriebs. Indem du Nachhaltigkeit glaubwürdig kommunizierst, stärkst du nicht nur deine Markenreputation und das Vertrauen deiner Kunden, sondern verschaffst dir auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil als verantwortungsbewusster und zukunftsorientierter Akteur am Markt.

Fuer wen lohnt sich Green Claims Regeln?

Die Einhaltung der Green Claims Regeln lohnt sich für alle Betriebe in Österreich, die Produkte oder Dienstleistungen an Endverbraucher anbieten und ihre Nachhaltigkeitsbemühungen transparent und rechtssicher kommunizieren möchten. Diese Regeln sind entscheidend, um Greenwashing zu vermeiden und das Vertrauen der Konsumenten zu stärken.

  • KMU in Österreich: Betriebe jeder Größe, die ihre Umweltverantwortung ernst nehmen und ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen glaubwürdig belegen wollen.
  • Marken mit Nachhaltigkeitsfokus: Unternehmen, die ihre Markenreputation durch transparente und belegbare Nachhaltigkeit stärken und sich als Vorreiter positionieren möchten.
  • Wettbewerbsorientierte Betriebe: Unternehmen, die Wettbewerbsvorteile im wachsenden Markt für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen suchen und rechtliche Risiken minimieren wollen.
  • Innovationsgetriebene Unternehmen: Betriebe, die in neue, umweltfreundliche Technologien investieren und deren positive Auswirkungen klar kommunizieren wollen.
  • Nicht geeignet fuer Betriebe ohne echte Nachhaltigkeitsmaßnahmen: Unternehmen, die keine substanziellen ökologischen oder sozialen Verbesserungen vornehmen, da der Aufwand für die Belegpflichten ins Leere laufen würde.
  • Nicht geeignet fuer Betriebe mit Fokus auf Greenwashing: Unternehmen, die lediglich durch irreführende Marketingaussagen einen grünen Anstrich geben wollen, da dies zu schwerwiegenden rechtlichen und reputativen Konsequenzen führen würde.

Woran erkennt man einen guten Anbieter fuer Green Claims Regeln?

Einen guten Anbieter für Green Claims Regeln erkennt man an fundiertem Fachwissen, nachweisbarer Erfahrung und einer transparenten Arbeitsweise, die eine rechtssichere Kommunikation von Nachhaltigkeit gewährleistet. Dieser Partner sollte Betriebe in Österreich umfassend bei der Umsetzung der neuen EU Umweltaussagen unterstützen können.

  1. Der Anbieter verfügt über tiefgreifendes Wissen zu den EU Green Claims Regeln und deren nationaler Umsetzung in Österreich.
  2. Der Anbieter kann Referenzen von Betrieben vorweisen, die erfolgreich bei der Anpassung ihrer Nachhaltigkeitskommunikation unterstützt wurden.
  3. Der Anbieter bietet eine transparente Kostenstruktur und detaillierte Leistungsbeschreibungen für seine Beratungsleistungen an.
  4. Der Anbieter legt Wert auf eine wissenschaftlich fundierte Herangehensweise und die Nachvollziehbarkeit aller Empfehlungen.
  5. Der Anbieter schult die internen Teams des Betriebs umfassend, um eine langfristige Compliance sicherzustellen.
  6. Der Anbieter arbeitet prozessorientiert und hilft bei der Implementierung von internen Prüfmechanismen für Green Claims.

Haeufige Fragen zu Green Claims Regeln

Was sind die wichtigsten Änderungen durch die Green Claims Regeln ab 2026?

Die wichtigsten Änderungen durch die Green Claims Regeln ab dem 27. September 2026 sind das Verbot pauschaler, nicht belegbarer Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sowie die Pflicht zur wissenschaftlichen Fundierung und transparenten Kommunikation jeder EU Umweltaussage. Dies soll Greenwashing verhindern und eine rechtssichere Kommunikation im Bereich Betrieb Nachhaltigkeit sicherstellen.

Welche Strafen drohen bei Verstößen gegen die Green Claims Regeln?

Bei Verstößen gegen die Green Claims Regeln drohen einem Betrieb Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbände, Unterlassungsansprüche und Schadenersatzforderungen. Zudem können empfindliche Bußgelder verhängt werden, und es besteht das Risiko erheblicher Reputationsschäden, die langfristige Umsatzeinbußen nach sich ziehen können.

Wie kann mein Betrieb Greenwashing effektiv vermeiden?

Dein Betrieb kann Greenwashing effektiv vermeiden, indem jede EU Umweltaussage spezifisch, präzise und wissenschaftlich belegt ist. Eine interne Checkliste für alle Kommunikationsaktivitäten, die Offenlegung von Daten und Methoden sowie die Schulung der Mitarbeiter sind essenziell, um eine rechtssichere Kommunikation zu gewährleisten.

Lohnt sich eine externe Beratung zur Umsetzung der Green Claims Regeln?

Eine externe Beratung zur Umsetzung der Green Claims Regeln lohnt sich für viele Betriebe, da sie spezialisiertes Fachwissen und eine neutrale Perspektive bietet. Dies hilft, die komplexen Anforderungen der EU Umweltaussagen korrekt zu interpretieren, Risiken zu minimieren und eine effiziente Umstellung auf eine rechtssichere Kommunikation zu gewährleisten.

Wie lange dauert die Umstellung auf die neuen Green Claims Regeln in einem KMU?

Die Dauer der Umstellung auf die neuen Green Claims Regeln in einem KMU hängt stark von der Anzahl der bestehenden EU Umweltaussagen und der Komplexität der Produkte ab. Eine umfassende Bestandsaufnahme, Datenerhebung, Prozessanpassung und Mitarbeiterschulung kann mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen, um eine vollständige rechtssichere Kommunikation zu erreichen.

Welche Rolle spielt KMU Digital- Green bei der Umsetzung der Green Claims Regeln?

KMU Digital- Green unterstützt Betriebe in Österreich bei der Umsetzung der Green Claims Regeln, indem es umfassende Beratung und praktische Hilfestellung für eine rechtssichere Kommunikation von Nachhaltigkeit bietet. KMU Digital- Green hilft dabei, Greenwashing zu vermeiden, die erforderlichen Belege zu sammeln und interne Prozesse anzupassen, um die neuen EU Umweltaussagen gesetzeskonform zu gestalten.

Ueber den Autor

Alexander Szakaly und Jan Doleschel sind die erfahrenen Redakteure bei KMU Digital- Green, einem führenden Unternehmen für digitale Nachhaltigkeitslösungen in Österreich. Mit ihrer Expertise in den Bereichen Betrieb Nachhaltigkeit und rechtssichere Kommunikation unterstützen sie KMU dabei, die komplexen Anforderungen der Green Claims Regeln zu verstehen und erfolgreich umzusetzen. Ihr Fokus liegt auf praxisnahen Anleitungen zur Vermeidung von Greenwashing und zur glaubwürdigen Kommunikation von EU Umweltaussagen.

Quellen

  1. IHK Köln: Greenwashing – Was Betriebe ab September 2026 beachten müssen – IHK Köln, abgerufen am 2026-10-10
  2. IHK Schwaben: Greenwashing wird verboten – Neue Regeln für Umweltwerbung – IHK Schwaben, abgerufen am 2026-10-10
  3. IHK Frankfurt am Main: Greenwashing – EU-Vorgaben ab 2026 – IHK Frankfurt am Main, abgerufen am 2026-10-10
  4. IHK Niederrhein: Wettbewerbsrecht – Greenwashing – IHK Niederrhein, abgerufen am 2026-10-10
  5. IHK Ulm: Informationspflichten bei der Werbung mit Green Claims – IHK Ulm, abgerufen am 2026-10-10
  6. IHK Frankfurt am Main: Greenwashing – Was Unternehmen jetzt beachten müssen – IHK Frankfurt am Main, abgerufen am 2026-10-10

Kostenloses Erstgespräch sichern