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Standby Kosten Betrieb senken und bis zu 1.000 Euro sparen Energieeffizienz

Standby Kosten Betrieb senken und bis zu 1.000 Euro sparen

06.09.2026 · Energieeffizienz

Standby Kosten Betrieb senken: Bis zu 1.000 Euro jährlich in Österreich sparen

Um die Standby Kosten im Betrieb zu senken und jährlich bis zu 1.000 Euro zu sparen, identifizieren und messen Sie zunächst versteckte Stromverbraucher in Ihrem Unternehmen in Österreich. Anschließend setzen Sie kostengünstige Quick Wins wie schaltbare Steckdosenleisten um und etablieren langfristige Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz im Betrieb.

Stand: September 2026 · Lesezeit: X Minuten · Autor: Alexander Szakaly, Jan Doleschel

Zahlen und Fakten zu Standby Kosten Betrieb senken (Stand September 2026)

  • Ein durchschnittlicher Haushalt in Österreich verbraucht über den Standby-Modus rund 360 bis 500 Kilowattstunden pro Jahr, wie ENBW im September 2026 berichtete (ENBW).
  • Die jährlichen Kosten für den Standby-Verbrauch in Haushalten können laut Stromspiegel vom September 2026 zweistellige bis über 100 Euro betragen (Stromspiegel).
  • IT-Geräte verursachen im Standby-Modus zusammen etwa 10 Watt, was jährlich rund 80 Kilowattstunden entspricht, wie Stromspiegel und WWF im September 2026 feststellten (Stromspiegel, WWF).
  • Neuere Geräte müssen EU-Grenzwerte von 0,5 bis 1 Watt für den Standby-Verbrauch einhalten, wie Vattenfall und Heizsparer im September 2026 informierten (Vattenfall, Heizsparer).
  • Die konsequente Abschaltung von PC, Monitor und Drucker in einem Betrieb mit 10 Arbeitsplätzen kann jährlich rund 800 Kilowattstunden einsparen, wie der Stromspiegel im September 2026 berichtete (Stromspiegel).

Das Wichtigste in Kuerze

  • Identifizieren Sie zunächst alle Geräte, die im Standby-Modus Strom verbrauchen, um die Standby Kosten im Betrieb zu senken.
  • Messen Sie den tatsächlichen Standby-Verbrauch jedes Geräts mit einem Zwischensteck-Messgerät, um Stromfresser finden zu können.
  • Nutzen Sie schaltbare Steckdosenleisten und Zeitschaltuhren als Quick Wins Energie sparen, um den Stromverbrauch sofort zu reduzieren.
  • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter für energieeffizientes Verhalten und investieren Sie in moderne, sparsamere Geräte für langfristige Energieeffizienz im Betrieb.
  • Regelmäßige Überprüfungen und die Analyse der Stromrechnungen sichern die nachhaltige Reduzierung der Standby Kosten im Betrieb.

Was ist Standby Kosten Betrieb senken?

Standby Kosten Betrieb senken bezeichnet die gezielte Reduzierung des Stromverbrauchs von Geräten, die sich im Ruhezustand befinden, aber weiterhin Energie aus dem Netz ziehen.

Diese Maßnahme unterscheidet sich vom allgemeinen Stromverbrauch reduzieren, indem sie sich explizit auf die sogenannten "stillen" Verbraucher konzentriert, welche oft unbemerkt zu erheblichen Betriebskosten beitragen, ohne eine aktive Funktion zu erfüllen.

Wie kann man Stromfresser finden und messen, um Standby Kosten im Betrieb zu senken?

Um Standby Kosten im Betrieb zu senken, müssen Sie zunächst versteckte Stromverbraucher identifizieren und deren genauen Verbrauch messen, da viele Geräte auch im Ruhezustand weiterhin Strom ziehen.

Der erste und entscheidende Schritt zu einem energieeffizienteren Betrieb in Österreich ist das Verständnis und die Identifikation der versteckten Stromverbraucher. Viele Geräte in Ihrem Betrieb ziehen auch dann Strom, wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Dieses Phänomen wird als Standby-Verbrauch oder Phantomlast bezeichnet und ist ein oft übersehener Faktor, der das Standby Kosten Betrieb senken maßgeblich beeinflusst.

Was ist Standby und warum ist es so teuer?

Standby bedeutet, dass Geräte scheinbar ausgeschaltet sind, aber noch aktiv Strom ziehen, beispielsweise für ein kleines Display, einen Empfänger für die Fernbedienung oder ein dauerhaft aktives Netzteil.

Diese scheinbar geringen Verbräuche summieren sich zu erheblichen Kosten. Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht über Standby rund 360 bis 500 Kilowattstunden pro Jahr, wie ENBW im September 2026 berichtete (ENBW), was je nach Strompreis zweistellige bis über 100 Euro pro Jahr ausmachen kann, so der Stromspiegel im September 2026 (Stromspiegel). Für Betriebe mit einer Vielzahl von Geräten, von der IT-Infrastruktur bis zur Büroküche, potenzieren sich diese Summen schnell. Ein bewusster Umgang mit dem Stromverbrauch im Standby-Modus kann für viele Betriebe in Österreich zu jährlichen Einsparungen von mehreren hundert Euro führen, die direkt den Gewinn steigern.

Wie man Stromfresser finden im Betrieb aufspürt

Um Stromfresser finden zu können, erstellen Sie eine detaillierte Liste aller Geräte, die auch außerhalb der Nutzung am Netz hängen, und priorisieren Sie dabei typische Dauerläufer.

Der erste Schritt, um Stromfresser finden zu können, ist eine systematische Bestandsaufnahme. Erstellen Sie eine detaillierte Liste aller Geräte, die auch außerhalb der Nutzung am Netz hängen. Priorisieren Sie dabei typische Dauerläufer und Geräte, die oft in den Standby-Modus wechseln, anstatt vollständig ausgeschaltet zu werden. Typische Dauerläufer im Betrieb sind IT-Geräte wie Monitore, PCs, Drucker und Router, die zusammen rund 10 Watt Standby verursachen, was jährlich etwa 80 Kilowattstunden entspricht, wie Stromspiegel und WWF im September 2026 feststellten (Stromspiegel, WWF). Auch Netzteile ziehen selbst ohne angeschlossenes Gerät Strom, wie Entega und Stromspiegel im September 2026 berichteten (Entega, Stromspiegel). Ältere Geräte sind oft deutlich ineffizienter als neue, die strengere EU-Grenzwerte von 0,5 bis 1 Watt einhalten müssen, wie Vattenfall und Heizsparer im September 2026 informierten (Vattenfall, Heizsparer).

Verbrauch messen statt schätzen

Nach der Identifikation potenzieller Stromfresser ist der nächste Schritt, den tatsächlichen Verbrauch mit einem Zwischensteck-Messgerät zu messen, um genaue Daten zu erhalten.

Ein Zwischensteck-Messgerät ist ein unverzichtbares Werkzeug, um den realen Standby-Verbrauch einzelner Geräte oder ganzer Gerätegruppen zu erfassen. Diese Geräte sind kostengünstig in jedem Elektronikfachhandel in Österreich erhältlich. Gehen Sie systematisch vor: Stecken Sie das Messgerät zwischen Steckdose und Gerät, schalten Sie das Gerät in den Standby-Modus und notieren Sie den angezeigten Verbrauch in Watt. Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle relevanten Geräte. Durch diese Messungen wird sichtbar, welche Geräte nur scheinbar „aus“ sind und welche tatsächlich einen signifikanten Standby-Verbrauch aufweisen, wie Stromspiegel und Entega im September 2026 erklärten (Stromspiegel, Entega). Allein die konsequente Abschaltung von PC, Monitor und Drucker kann in einem Betrieb mit 10 Arbeitsplätzen jährlich rund 800 Kilowattstunden einsparen, so der Stromspiegel im September 2026 (Stromspiegel), was bei einem Strompreis von 0,30 Euro pro Kilowattstunde 240 Euro entspricht.

Welche Quick Wins helfen, Standby Kosten im Betrieb sofort zu senken?

Quick Wins zur Senkung der Standby Kosten im Betrieb umfassen den Einsatz von schaltbaren Steckdosenleisten, Zeitschaltuhren und das bewusste manuelle Ausschalten von Geräten, um den Stromverbrauch sofort zu reduzieren.

Nachdem Sie die Stromfresser finden und ihren Verbrauch gemessen haben, ist es Zeit für die Umsetzung. Viele Maßnahmen zur Reduzierung der Standby Kosten im Betrieb sind einfach, kostengünstig und sofort umsetzbar. Diese Quick Wins Energie sparen haben einen direkten und spürbaren Effekt auf Ihre Stromrechnung in Österreich.

Mitarbeiter schaltet Steckdosenleiste aus, um Standby Kosten im Betrieb zu senken

Sofort umsetzbare, kostengünstige Lösungen

Der schnellste Hebel, um Standby-Verluste zu vermeiden, ist die bewusste Trennung von Geräten vom Stromnetz, wenn sie nicht benötigt werden, beispielsweise durch schaltbare Steckdosenleisten.

Schaltbare Steckdosenleisten sind eine der effektivsten und unkompliziertesten Methoden, um ganze Gerätegruppen vollständig vom Netz zu trennen, wenn sie nicht benötigt werden, wie Entega und GASAG im September 2026 berichteten (Entega, GASAG). Zeitschaltuhren sind ideal für Geräte, die nur zu bestimmten Zeiten benötigt werden, wie Kaffeemaschinen oder Router nach Feierabend, und unterbrechen den Strombezug automatisch, so Entega und Stromspiegel im September 2026 (Entega, Stromspiegel). Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter, den echten "Aus"-Schalter zu nutzen oder Stecker zu ziehen, insbesondere bei Ladegeräten und Druckern, wenn diese nicht gebraucht werden, wie Entega und GASAG im September 2026 empfahlen (Entega, GASAG). Master-Slave-Steckdosenleisten schalten Peripheriegeräte automatisch mit dem Hauptgerät ab, was besonders für Computerarbeitsplätze bequem und effektiv ist. Das Schaffen von Bewusstsein durch Aushänge und interne Kommunikation ist hier Gold wert, um den Stromverbrauch zu reduzieren und Standby Kosten im Betrieb zu senken, wie Entega, GASAG und Stromspiegel im September 2026 betonten (Entega, GASAG, Stromspiegel).

Rechenbeispiel: Wie sich kleine Maßnahmen schnell amortisieren

Kleine Maßnahmen zur Reduzierung der Standby Kosten im Betrieb amortisieren sich schnell, da die Einsparungen die geringen Investitionskosten rasch übersteigen.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das Potenzial, wie Sie Ihre Standby Kosten im Betrieb senken können: Ein Betrieb mit 10 Arbeitsplätzen, an denen jeweils ein PC, Monitor, Drucker, eine Dockingstation und ein Ladegerät im Standby-Modus verbleiben, kann erhebliche Kosten verursachen. Gehen wir von durchschnittlich 2 Watt Standby-Verbrauch pro Gerät aus, ergibt das für 5 Geräte pro Arbeitsplatz eine Gesamt-Standby-Leistung von 10 Watt pro Arbeitsplatz. Bei 10 Arbeitsplätzen summiert sich dies auf 100 Watt. Bleiben diese Geräte täglich 16 Stunden im Standby, ergibt sich ein jährlicher Standby-Verbrauch von 584 Kilowattstunden. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,30 Euro pro Kilowattstunde (Annahme, September 2026) entstehen so jährliche Standby-Kosten von 175,20 Euro. Die Investition in 10 schaltbare Steckdosenleisten zu je 15 Euro beläuft sich auf 150 Euro. Diese Investition amortisiert sich bereits nach weniger als einem Jahr. Für größere Betriebe mit beispielsweise 50 Arbeitsplätzen und weiteren Stromfresser finden in der Büroküche oder in Besprechungsräumen können die Einsparungen schnell 1.000 Euro jährlich oder mehr erreichen. Die Reduktion von Standby-Verbräuchen ist ein einfacher und effektiver Weg, um den Stromverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig Standby Kosten im Betrieb zu senken, ohne große Investitionen tätigen zu müssen.

Welche langfristigen Strategien fördern die Energieeffizienz im Betrieb nachhaltig?

Langfristige Strategien zur nachhaltigen Energieeffizienz im Betrieb umfassen die kontinuierliche Schulung und Motivation der Mitarbeiter, Investitionen in energieeffizientere Geräte sowie regelmäßige Überprüfung und Optimierung der Verbräuche.

Nach den Quick Wins Energie sparen ist es wichtig, die Energieeffizienz im Betrieb als festen Bestandteil Ihrer Unternehmensstrategie zu etablieren. Langfristige Maßnahmen und eine kontinuierliche Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter sind entscheidend, um den Stromverbrauch reduzieren nachhaltig zu sichern.

Mitarbeiter-Schulung und -Motivation

Der Mensch ist der größte Hebel für Energieeffizienz; daher sind regelmäßige Schulungen und positive Anreize für Mitarbeiter entscheidend, um den Stromverbrauch zu senken.

Erklären Sie Ihren Mitarbeitern immer wieder, warum jede kleine Einsparung zählt, und zeigen Sie ihnen die konkreten Auswirkungen auf die Betriebskosten und die Umwelt. Nutzen Sie interne Newsletter, Aushänge oder kurze Meetings, um das Thema präsent zu halten. Erwägen Sie, Verantwortlichkeiten zuzuweisen, beispielsweise einen "Standby-Beauftragten" für bestimmte Abteilungen oder Bereiche in Ihrem Betrieb in Österreich. Diese Person kann als Ansprechpartner dienen, den Überblick behalten und regelmäßig an das Ausschalten erinnern. Belohnen Sie energiebewusstes Verhalten, sei es durch ein kleines Dankeschön oder die Kommunikation der erzielten Einsparungen, um zu zeigen, dass die Bemühungen Früchte tragen.

Investition in energieeffizientere Geräte

Bei Neuanschaffungen sollten Sie aktiv in energieeffizientere Geräte investieren, um den Stromverbrauch zu reduzieren und langfristig Standby Kosten im Betrieb zu senken.

Achten Sie bei neuen IT-Geräte Stromverbrauch oder Küchengeräten auf deren Energieeffizienzklassen. Moderne Geräte sind oft deutlich sparsamer im Betrieb und halten die strengen EU-Grenzwerte für den Standby-Verbrauch von 0,5 bis 1 Watt ein, wie Heizsparer und Vattenfall im September 2026 informierten (Heizsparer, Vattenfall). Dies zahlt sich langfristig aus, da sie automatisch einen Teil der Einsparung erledigen. Auch wenn es nicht direkt mit Standby-Verbräuchen zusammenhängt, reduziert der Umstieg auf LED-Beleuchtung den Gesamtstromverbrauch erheblich und ist eine essenzielle Maßnahme für die Energieeffizienz im Betrieb. Achten Sie bei der Auswahl neuer Geräte auf das EU-Energieeffizienzlabel, einen Standby-Verbrauch unter 0,5 Watt (ohne Anzeige) bzw. 1 Watt (mit Anzeige), einen vorhandenen Netzschalter und integrierte Energiesparmodi.

Regelmäßige Überprüfung und Optimierung

Energieeffizienz im Betrieb ist ein fortlaufender Prozess, der regelmäßige Kontrollen, Analysen der Stromrechnung und die Befragung von Anbietern erfordert, um Potenziale für die Reduzierung des Stromverbrauchs zu finden.

Führen Sie periodische Kontrollen durch, beispielsweise monatlich oder quartalsweise, um den Erfolg Ihrer Maßnahmen zu messen und neue Stromfresser finden zu können. Nutzen Sie hierfür Ihr Zwischensteck-Messgerät oder, falls vorhanden, die Daten aus Ihrem intelligenten Stromzähler. Vergleichen Sie Ihre Stromrechnungen über die Monate und Jahre hinweg; sinkende Verbrauchswerte sind ein klarer Indikator für den Erfolg Ihrer Bemühungen und motivieren zu weiteren Optimierungen, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Fragen Sie Energieberater oder IT-Lieferanten nach konkreten Standby-Verbräuchen ihrer Geräte, intelligentem Strommanagement und integrierten Energiesparfunktionen. Erkundigen Sie sich auch nach Schulungen für Ihre Mitarbeiter zur Energieeffizienz im Betrieb und Unterstützung bei der Analyse Ihrer Stromrechnungen, um weitere Potenziale zur Reduzierung des Stromverbrauchs aufzudecken.

Was kostet die Reduzierung von Standby Kosten im Betrieb?

Die Reduzierung von Standby Kosten im Betrieb erfordert oft nur geringe Investitionen in einfache Hilfsmittel, die sich durch die jährlichen Stromeinsparungen schnell amortisieren.

Die Investitionen in Maßnahmen zur Reduzierung von Standby Kosten im Betrieb sind in der Regel überschaubar und stehen in einem sehr guten Verhältnis zu den potenziellen Einsparungen. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen in Österreich stellen diese Maßnahmen eine attraktive Möglichkeit dar, die Betriebskosten ohne große finanzielle Belastung zu senken. Die folgende Tabelle vergleicht typische Investitionskosten mit den erwarteten jährlichen Einsparungen für einen Betrieb mit 10 Arbeitsplätzen.

Maßnahme zur Standby-Reduzierung Anschaffungskosten (ca. pro Einheit) Gesamtinvestition (10 Arbeitsplätze) Jährliche Einsparung (10 Arbeitsplätze, 0,30 €/kWh) Amortisationszeit
Schaltbare Steckdosenleiste 15 Euro 150 Euro 175,20 Euro < 1 Jahr
Zeitschaltuhr (digital) 10 Euro 100 Euro Variabel (z.B. 50-100 Euro) 1-2 Jahre
Master-Slave-Steckdosenleiste 30 Euro 300 Euro Variabel (z.B. 100-200 Euro) 1,5-3 Jahre
Bewusstseinsschaffung (Aushänge, Kommunikation) Gering (Materialkosten) < 50 Euro Sehr hoch (Verhaltensänderung) Sofort

Wie die Tabelle zeigt, sind die Investitionen in schaltbare Steckdosenleisten und Zeitschaltuhren sehr gering und amortisieren sich oft bereits innerhalb des ersten Jahres. Die größte Einsparung und die schnellste Amortisation ergeben sich oft aus der Sensibilisierung der Mitarbeiter, da hier die Kosten minimal sind, die Wirkung durch Verhaltensänderung aber sehr hoch sein kann. Auch wenn die Investition in Master-Slave-Steckdosenleisten etwas höher ist, bieten diese eine komfortable und effektive Lösung für Computerarbeitsplätze, die sich ebenfalls schnell bezahlt macht. Diese Maßnahmen sind Quick Wins Energie sparen, die den Stromverbrauch reduzieren und die Standby Kosten im Betrieb senken, ohne das Budget zu sprengen.

Fuer wen lohnt sich Standby Kosten Betrieb senken?

Standby Kosten im Betrieb senken lohnt sich für nahezu alle Unternehmen in Österreich, da die Maßnahmen meist kostengünstig sind und zu spürbaren Einsparungen beim Stromverbrauch führen.

Die hier vorgestellten Maßnahmen lohnen sich für Betriebe jeder Größe, da sie primär auf Verhaltensänderungen und geringe Investitionen abzielen. Ein Betrieb mit weniger als 10 Mitarbeitern wird das volle Potenzial von 1.000 Euro jährlicher Ersparnis möglicherweise nicht allein durch Standby-Reduktion erreichen, kann aber dennoch einen dreistelligen Euro-Betrag pro Jahr einsparen. Für Kleinstbetriebe mit nur einem Arbeitsplatz und wenigen Geräten mögen die absoluten Einsparungen im niedrigen zweistelligen Bereich liegen, doch die prozentuale Reduktion des Stromverbrauchs bleibt signifikant. Die Amortisationszeit für einfache Hilfsmittel wie schaltbare Steckdosenleisten ist in jedem Fall sehr kurz. Es gibt kaum eine Situation, in der sich die Auseinandersetzung mit Standby-Verbräuchen nicht lohnt, da der Aufwand minimal und die potenziellen Ersparnisse direkt spürbar sind.

  • Kleine Büros und Start-ups (1-10 Mitarbeiter): Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, die viele IT-Geräte und Küchengeräte nutzen, können durch einfache Quick Wins Energie sparen einen dreistelligen Euro-Betrag pro Jahr einsparen und ihre Energieeffizienz im Betrieb steigern.

  • Handwerksbetriebe und Werkstätten (10-50 Mitarbeiter): Betriebe mit einer Mischung aus Büro- und Werkstattgeräten, die oft über Nacht im Standby verbleiben, profitieren von der systematischen Identifikation von Stromfressern und der Nutzung von Zeitschaltuhren, um den Stromverbrauch zu reduzieren.

  • Größere KMU mit mehreren Abteilungen (50+ Mitarbeiter): Unternehmen mit komplexeren IT-Infrastrukturen und vielen Gemeinschaftsräumen können durch Mitarbeiter-Schulungen und den Einsatz von Master-Slave-Steckdosenleisten jährliche Einsparungen von 1.000 Euro oder mehr erzielen.

  • Betriebe mit Fokus auf Nachhaltigkeit: Alle Unternehmen, die ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren und ein starkes Signal für Nachhaltigkeit senden möchten, finden in der Reduzierung von Standby Kosten im Betrieb eine einfache und effektive Maßnahme.

  • Nicht geeignet für Betriebe mit kritischen 24/7-Systemen: Unternehmen, die aus technischen oder sicherheitsrelevanten Gründen bestimmte Geräte oder Server permanent im Betrieb halten müssen, können diese spezifischen Geräte nicht einfach abschalten.

  • Nicht geeignet für Betriebe, die bereits extrem energieeffizient sind: Wenn ein Betrieb bereits alle Standby-Verbräuche eliminiert und neueste, energieeffizienteste Geräte nutzt, sind die zusätzlichen Einsparungen marginal.

Woran erkennt man einen guten Anbieter für Standby Kosten Betrieb senken?

Einen guten Anbieter für Standby Kosten im Betrieb senken erkennt man an seiner Expertise in der Energieberatung, der Transparenz bei der Messung von Verbräuchen und der Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.

Die Auswahl des richtigen Partners für die Optimierung der Energieeffizienz im Betrieb ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Maßnahmen. Ein guter Anbieter sollte nicht nur Produkte verkaufen, sondern umfassende Beratung und Unterstützung anbieten. Achten Sie auf folgende Kriterien, um einen qualifizierten Dienstleister in Österreich zu finden, der Ihnen hilft, Stromfresser finden und den Stromverbrauch reduzieren zu können:

  1. Der Anbieter verfügt über nachweisbare Erfahrung in der Energieberatung für KMU und kann Referenzen vorweisen, die seine Kompetenz im Bereich Energieeffizienz im Betrieb belegen.
  2. Der Anbieter nutzt standardisierte Messgeräte und -methoden, um den Standby-Verbrauch präzise zu erfassen und Ihnen transparente Daten über Ihre Stromfresser zu liefern.
  3. Der Anbieter bietet keine Pauschallösungen, sondern entwickelt individuelle Konzepte, die auf die spezifischen Bedürfnisse und die Geräteausstattung Ihres Betriebs zugeschnitten sind.
  4. Der Anbieter schult Ihre Mitarbeiter und bietet verständliche Informationsmaterialien an, um das Bewusstsein für die Reduzierung von Standby Kosten im Betrieb zu erhöhen.
  5. Der Anbieter bietet eine Auswahl an hochwertigen Produkten wie schaltbaren Steckdosenleisten, Zeitschaltuhren und Master-Slave-Lösungen, die den geltenden Sicherheitsstandards entsprechen.
  6. Der Anbieter unterstützt Sie bei der Analyse Ihrer Stromrechnungen und der Erfolgskontrolle, um die erzielten Einsparungen transparent zu machen und weitere Optimierungspotenziale aufzuzeigen.
  7. Der Anbieter legt Wert auf eine langfristige Partnerschaft und bietet auch nach der Erstinstallation Support und Beratung zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz an.

Haeufige Fragen zu Standby Kosten Betrieb senken

Wie viel Strom verbrauchen IT-Geräte im Standby-Modus?

IT-Geräte wie PCs, Monitore, Drucker und Router verursachen im Standby-Modus zusammen rund 10 Watt, was jährlich etwa 80 Kilowattstunden entspricht, wie Stromspiegel und WWF im September 2026 berichteten. Dieser Verbrauch summiert sich über viele Geräte und kann die Standby Kosten im Betrieb erheblich beeinflussen, obwohl jedes einzelne Gerät scheinbar wenig Energie zieht.

Welche Geräte sind die größten Stromfresser im Standby?

Die größten Stromfresser im Standby-Modus sind oft ältere IT-Geräte, Unterhaltungselektronik in Aufenthaltsräumen, Kaffeemaschinen mit Warmhaltefunktion und Netzteile, die dauerhaft am Netz hängen. Auch vermeintlich ausgeschaltete Geräte mit Displays oder Fernbedienungsempfängern ziehen weiterhin Strom und tragen zu den Standby Kosten im Betrieb bei.

Wie kann ich den Standby-Verbrauch meiner Geräte messen?

Den Standby-Verbrauch Ihrer Geräte können Sie einfach mit einem Zwischensteck-Messgerät messen, das Sie zwischen Steckdose und Gerät schalten. Das Messgerät zeigt den aktuellen Verbrauch in Watt an, sodass Sie schnell Stromfresser finden und das Potenzial zur Reduzierung der Standby Kosten im Betrieb erkennen können.

Lohnt sich die Investition in schaltbare Steckdosenleisten wirklich?

Ja, die Investition in schaltbare Steckdosenleisten lohnt sich in der Regel sehr schnell. Für einen Betrieb mit 10 Arbeitsplätzen können beispielsweise 10 Steckdosenleisten für 150 Euro eine jährliche Einsparung von 175,20 Euro ermöglichen, wodurch sich die Anschaffung in weniger als einem Jahr amortisiert.

Wie lange dauert es, bis sich Maßnahmen zur Senkung der Standby Kosten amortisiert haben?

Die Amortisationszeit für einfache Maßnahmen zur Senkung der Standby Kosten im Betrieb, wie der Einsatz von schaltbaren Steckdosenleisten, beträgt oft weniger als ein Jahr. Komplexere Maßnahmen oder Investitionen in neue, energieeffiziente Geräte können eine Amortisationszeit von ein bis drei Jahren haben, je nach Umfang der Investition und dem Strompreis.

Bietet KMU Digital- Green Unterstützung bei der Optimierung der Energieeffizienz an?

KMU Digital- Green berät Unternehmen in Österreich zu Strategien für mehr Energieeffizienz im Betrieb und unterstützt bei der Identifikation von Stromfressern. Wir helfen Ihnen, Quick Wins Energie sparen umzusetzen und langfristige Konzepte zu entwickeln, um Ihren Stromverbrauch zu reduzieren und Standby Kosten im Betrieb nachhaltig zu senken.

Ueber den Autor

Alexander Szakaly und Jan Doleschel sind Teil der Redaktion von KMU Digital- Green und spezialisiert auf praxisnahe Lösungen für die Digitalisierung und Nachhaltigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich. Ihre Expertise liegt in der Entwicklung von Strategien zur Kostenoptimierung und Energieeffizienz im Betrieb, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihren Stromverbrauch zu reduzieren und zukunftsfähig zu agieren.

Quellen

  1. Bye-bye Standby: Stromverbrauch senken und Geld sparen – ENBW, abgerufen am 2026-09-06
  2. Stromverbrauch senken: Stromverbrauch im Standby – Stromspiegel, abgerufen am 2026-09-06
  3. Energie und Strom sparen – WWF, abgerufen am 2026-09-06
  4. Stromverbrauch von Stand-by-Geräten: So sparen Sie Strom und Geld – Entega, abgerufen am 2026-09-06
  5. Stand-by-Verbrauch senken – Vattenfall, abgerufen am 2026-09-06
  6. Stand-by-Modus: Stromfresser im Haushalt – Heizsparer, abgerufen am 2026-09-06
  7. Stromverbrauch im Standby: So sparen Sie Energie und Geld – GASAG, abgerufen am 2026-09-06

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