Nachhaltige Beschaffung
Verpackungsgesetz Betrieb: 17.000 € sparen bis 2026
Verpackungsgesetz Betrieb: Kosten senken, Strafen vermeiden mit PPWR 2026
Ab dem 12. August 2026 müssen Betriebe in Oesterreich ihre Verpackungsstrategie an das neue Verpackungsgesetz Betrieb, die EU-Verordnung PPWR, anpassen. Diese Pflicht bietet die Chance, durch Materialreduktion und optimierte Prozesse Verpackungskosten zu senken und empfindliche Strafen zu vermeiden, indem nachhaltige Verpackungen und Kreislaufwirtschaft etabliert werden.
Stand: August 2026 · Lesezeit: 10 Minuten · Autor: Alexander Szakaly, Jan Doleschel
Zahlen und Fakten zu Verpackungsgesetz Betrieb (Stand August 2026)
- Die neue EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) tritt am 12. August 2026 in Kraft, deren Missachtung zu empfindlichen Bußgeldern und Marktverboten führen kann (Gleiss Lutz, August 2026).
- Die PPWR gilt ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten und erfordert direkte Anpassungen für jeden Verpackungsgesetz Betrieb (Verpackungsregister, August 2026).
- Eine Investition von 10.000 Euro in Verpackungsdesign-Optimierung kann durch eine 10-prozentige Materialreduktion zu jährlichen Einsparungen von 17.000 Euro führen, was einer Amortisationsdauer von etwa 7 Monaten entspricht.
- Für in der EU in Verkehr gebrachte Verpackungen wird ab August 2026 eine Konformitätserklärung relevant, die die Einhaltung der PPWR-Vorgaben bestätigt (Wind & Weiss, August 2026).
- Die PPWR legt verbindliche Ziele zur Reduktion des Verpackungsabfalls pro Kopf in der EU fest, was Betriebe zur aktiven Verringerung ihres Materialeinsatzes verpflichtet (IHK Siegen, August 2026).
- Ab August 2026 greifen im Bereich der Lebensmittelverpackungen zusätzliche Stoffbeschränkungen wie ein PFAS-Verbot und Schwermetall-Grenzwerte, die eine Umstellung erfordern (Wind & Weiss, August 2026).
Das Wichtigste in Kuerze
- Die PPWR tritt am 12. August 2026 in Kraft und erfordert eine umfassende Anpassung der Verpackungsstrategien von Betrieben in Oesterreich.
- Die neue Verpackungsrichtlinie zielt auf Reduktion, Wiederverwendung und Recyclingfähigkeit von Verpackungen ab, um die Kreislaufwirtschaft Verpackung zu fördern.
- Betriebe können durch Materialreduktion und Standardisierung ihre Verpackungskosten erheblich senken und die Lieferketten Verpackung optimieren.
- Frühzeitige Compliance mit dem Verpackungsgesetz Betrieb vermeidet empfindliche Bußgelder und Marktverbote für nicht konforme Verpackungen.
- Nachhaltige Verpackungen und eine optimierte Kreislaufwirtschaft stärken das Unternehmensimage und die Wettbewerbsfähigkeit von KMU Digital- Green.
Was ist Verpackungsgesetz Betrieb?
Verpackungsgesetz Betrieb bezeichnet ein Unternehmen, das Produkte in Verkehr bringt und dabei die Anforderungen der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) sowie nationaler Umsetzungsgesetze einhalten muss.
Im Gegensatz zum allgemeinen Verpackungsgesetz, das primär die Pflichten von Herstellern und Inverkehrbringern regelt, fokussiert der Begriff "Verpackungsgesetz Betrieb" auf die gesamte betriebliche Umsetzung und die strategische Anpassung an die neuen, weitreichenden Vorgaben der PPWR.
Was ist die PPWR und warum ist sie jetzt für deinen Betrieb relevant?
Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) ist eine EU-weite Verpackungsrichtlinie, die die bisherige Richtlinie 94/62/EG ersetzt und ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gilt. Für Betriebe in Oesterreich bedeutet die PPWR eine direkte Anwendbarkeit der neuen Regeln, was sofortiges Handeln erfordert.
Die Hauptziele der PPWR sind ambitioniert: Sie soll die Menge an Verpackungsabfällen reduzieren, die Kreislaufwirtschaft Verpackung fördern, die Recyclingfähigkeit von Verpackungen erhöhen und den Einsatz von Material sowie Schadstoffen verringern (Bundesumweltministerium, August 2026). Die Verpackungsstrategie muss von Grund auf neu gedacht werden, um diesen Zielen gerecht zu werden und die Nachhaltigkeit zu steigern.
Ab dem 12. August 2026 treten die wichtigsten Änderungen in Kraft, was bedeutet, dass Verpackungen, die ab diesem Stichtag in Verkehr gebracht werden, die neuen EU-Vorgaben erfüllen müssen (Wind & Weiss, August 2026). Handeln ist jetzt entscheidend, um Marktverbote und rechtliche Risiken zu vermeiden, da jeder Verpackungsgesetz Betrieb direkt von diesen weitreichenden Änderungen betroffen ist und sich proaktiv anpassen muss.
Welche Kernanforderungen der PPWR ändern sich für Unternehmen?
Die PPWR stellt Betriebe vor eine Reihe neuer und verschärfter Anforderungen, die weit über die bisherigen Regelungen hinausgehen und bis zum 12. August 2026 umgesetzt werden müssen. Diese Kernpflichten betreffen verschiedene Aspekte der Verpackungsproduktion und -nutzung.
Die Verordnung legt verbindliche Ziele zur Reduktion des Verpackungsabfalls pro Kopf in der EU fest, was für Betriebe bedeutet, ihren Materialeinsatz pro Produkt aktiv zu verringern (IHK Siegen, August 2026). Für bestimmte Verpackungsarten wie Transport- oder E-Commerce-Verpackungen werden zudem verbindliche Wiederverwendungsquoten eingeführt, um Mehrweglösungen stark zu fördern (Lexware, August 2026).

Alle Verpackungen, die ab dem 12. August 2026 in Verkehr gebracht werden, müssen recyclingfähig sein, was eine Neugestaltung vieler Verpackungen und eine entsprechende Kennzeichnung erfordert. Neue Kunststoffverpackungen müssen künftig Mindestanteile an recyceltem Material enthalten, wobei diese Quoten gestaffelt eingeführt und schrittweise erhöht werden. Zudem werden überflüssige oder schwer recycelbare Verpackungen, wie bestimmte Einwegverpackungen in der Gastronomie, verboten.
Die PPWR fordert auch erhöhte Transparenz über die Materialzusammensetzung, die Recyclingfähigkeit und den Rezyklatanteil von Verpackungen. Für in der EU in Verkehr gebrachte Verpackungen wird ab August 2026 eine Konformitätserklärung relevant, die die Einhaltung der PPWR-Vorgaben bestätigt (Wind & Weiss, August 2026).
Wie passt du deine Verpackungsstrategie konkret an die PPWR an?
Die Umstellung auf PPWR-konforme Verpackungen erfordert einen strukturierten und sofortigen Ansatz, da die Zeit bis zum 12. August 2026 knapp ist. Eine proaktive Anpassung der Verpackungsstrategie ist entscheidend für den Erfolg des Verpackungsgesetz Betrieb.
1. Analyse der Ist-Situation (Bestandsaufnahme)
Führe ein umfassendes Audit deiner aktuellen Verpackungen durch, um alle Verkaufs-, Versand-, Um- und Transportverpackungen zu erfassen. Notiere für jede Verpackung Material, Gewicht, Volumen, Zweck, eventuelle Verbunde und Additive sowie die jeweiligen Lieferanten, um die Compliance mit dem bestehenden Verpackungsgesetz Betrieb zu prüfen. Identifiziere rechtlich kritische Packmittel, besonders im Bereich der Lebensmittelverpackungen, wo ab August 2026 zusätzliche Stoffbeschränkungen wie ein PFAS-Verbot und Schwermetall-Grenzwerte greifen (Wind & Weiss, August 2026).
2. Reduzierung als oberstes Gebot
Die PPWR zielt auf eine Reduktion des Verpackungsabfalls ab, was eine direkte Möglichkeit bietet, Verpackungskosten zu senken. Optimiere das Verpackungsdesign, indem du weniger Material bei gleicher Schutzfunktion einsetzt, da leichtere Verpackungen oft günstiger im Einkauf und Transport sind (IHK Siegen, August 2026). Überprüfe, ob Verpackungen überdimensioniert sind, und reduziere unnötige Füllmaterialien. Nutze zudem weniger verschiedene Verpackungstypen durch Standardisierung, um Verpackungskosten zu senken und bessere Einkaufskonditionen zu erzielen (Nomos, August 2026).
3. Umstellung auf nachhaltige Verpackungen
Die Materialwahl ist entscheidend für die PPWR-Compliance und die Förderung der Kreislaufwirtschaft Verpackung. Fokussiere auf Monomaterialien, recycelte und recycelbare Materialien, da Monomaterialien einfacher zu sortieren und zu recyceln sind als Verbundmaterialien (Lexware, August 2026). Prüfe den Einsatz von biobasierten oder kompostierbaren Alternativen, wo diese sinnvoll und gemäß den neuen Vorgaben erlaubt sind. Binde deine Lieferanten schriftlich in den Umstellungsprozess ein und fordere Materialdaten, Recyclinganteile und technische Spezifikationen an, um die Lieferketten Verpackung auf konforme und nachhaltige Verpackungen umzustellen (Taylor Wessing, August 2026).
4. Prüfung von Mehrwegsystemen
Die PPWR stärkt die Wiederverwendung von Verpackungen, daher solltest du Bereiche identifizieren, in denen Mehrweglösungen wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll sind, um die Vorgaben der PPWR zu erfüllen. Dies kann sowohl für Produktverpackungen als auch für Transportverpackungen gelten. Baue eigene Mehrwegsysteme auf oder beteilige dich an bestehenden Poolsystemen, um die Wiederverwendungsquoten zu erreichen.
5. Optimierung der Lieferketten Verpackung
Eine effiziente Lieferketten Verpackung trägt maßgeblich zur Kostensenkung bei. Nutze Transportverpackungen effizient, um Leerräume zu minimieren und Frachtkosten zu senken. Arbeite mit Logistikpartnern zusammen, um Rückführungsprozesse für Mehrwegverpackungen zu optimieren und die Effizienz der gesamten Lieferkette zu steigern.
6. Datenmanagement und Dokumentation
Etabliere Systeme zur Erfassung und Meldung von Verpackungsdaten, da eine interne Nachweis- und Freigabelogik essenziell ist, um die Rechtskonformität bei Kontrollen belegen zu können (Wind & Weiss, August 2026). Die Konformitätserklärung für in der EU in Verkehr gebrachte Verpackungen wird ab August 2026 zu einem zentralen Dokument, das die Einhaltung der PPWR-Vorgaben belegt.
Wie kannst du mit PPWR-Compliance Kosten senken und profitieren?
Die PPWR ist nicht nur eine regulatorische Bürde, sondern bietet auch erhebliche Potenziale zur Kostensenkung und zur Stärkung deiner Wettbewerbsposition. Wer frühzeitig agiert, kann aus der Verpflichtung des Verpackungsgesetz Betrieb einen echten Vorteil ziehen.
Weniger Materialeinsatz, leichtere Verpackungen und der Abbau von Überdimensionierung führen zu geringeren Rohstoff-, Entsorgungs- und Transportkosten, was die Verpackungskosten senken kann (IHK Siegen, August 2026). Durch die Nutzung von Standardformaten kannst du zudem niedrigere Beschaffungs- und Lagerkosten erzielen (Nomos, August 2026). Proaktive Anpassung schützt zudem vor empfindlichen Bußgeldern und Marktverboten für nicht konforme Verpackungen, die ab August 2026 drohen (Gleiss Lutz, August 2026).
Die Positionierung als nachhaltiges Unternehmen, das sich aktiv für die Kreislaufwirtschaft Verpackung einsetzt, stärkt deine Marke und erhöht die Kundenbindung, da Kunden zunehmend Wert auf nachhaltige Verpackungen legen. Eine frühe und konsequente Anpassung an die PPWR sichert Zukunftsfähigkeit und kann dich als Innovationsführer in deiner Branche positionieren, während Betriebe, die ihre Lieferketten Verpackung frühzeitig optimieren, einen Vorsprung haben werden. Optimierte Verpackungsdesigns und Prozesse durch Materialreduktion und Standardisierung führen zu einer effizienteren Produktion und Logistik. Zudem bevorzugen viele Endverbraucher und Geschäftspartner zunehmend Unternehmen, die sich für umweltfreundliche Praktiken engagieren, was neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen kann.
Was kostet Verpackungsgesetz Betrieb und welche Herausforderungen gibt es?
Die Umstellung auf PPWR-konforme Verpackungen ist mit anfänglichen Investitionen verbunden, die Betriebe ehrlich bewerten sollten, bietet aber gleichzeitig erhebliche Einsparpotenziale. Die Komplexität der neuen Verpackungsrichtlinie erfordert eine genaue Auseinandersetzung und kann ohne entsprechende Daten zu Haftungsrisiken führen.
Die anfänglichen Investitionen können Kosten für die Analyse des Verpackungsportfolios, neues Verpackungsdesign, die Beschaffung neuer Materialien oder die Anpassung von Maschinen und Prozessen umfassen. Die neue Verpackungsrichtlinie ist komplex und erfordert eine genaue Auseinandersetzung mit ihren Details, wobei fehlende oder unzureichende Lieferantendaten die Konformität erschweren und das Haftungs- und Umsetzungsrisiko erhöhen (Taylor Wessing, August 2026). Zudem ist die Schulung von Mitarbeitern in Einkauf, Produktion, Logistik und Entwicklung notwendig, um die neuen Anforderungen zu verstehen und umzusetzen. Viele Kernpflichten greifen ab dem 12. August 2026, weitere Anforderungen folgen gestaffelt später, weshalb eine kontinuierliche Überwachung dieser Fristen unerlässlich ist (Lexware, August 2026).
Das folgende Beispiel zeigt potenzielle Einsparungen durch Materialreduktion im Verpackungsgesetz Betrieb:
| Kostenposition | Ausgangswerte (pro Jahr) | Nach Optimierung (pro Jahr) | Ersparnis (pro Jahr) |
|---|---|---|---|
| Materialverbrauch | 100 Tonnen | 90 Tonnen (10% Reduktion) | 10 Tonnen |
| Materialkosten | 150.000 Euro | 135.000 Euro | 15.000 Euro |
| Entsorgungskosten | 20.000 Euro | 18.000 Euro | 2.000 Euro |
| Gesamtkosten | 170.000 Euro | 153.000 Euro | 17.000 Euro |
| Investition in Optimierung | - | 10.000 Euro | - |
| Amortisationsdauer | - | ca. 0,59 Jahre (7 Monate) | - |
Dieses Rechenbeispiel zeigt, dass eine Investition von 10.000 Euro in Verpackungsdesign-Optimierung, die zu einer 10-prozentigen Materialreduktion führt, jährliche Einsparungen von 17.000 Euro generieren kann, wodurch sich die Investition in etwa 7 Monaten amortisiert.
Fuer wen lohnt sich Verpackungsgesetz Betrieb?
Die umfassende Anpassung an die PPWR ist für jeden Verpackungsgesetz Betrieb ab dem 12. August 2026 Pflicht, der Verpackungen in Verkehr bringt, aber eine proaktive Optimierung lohnt sich besonders für bestimmte Unternehmensprofile. Die Maßnahme ist entscheidend, um die Kreislaufwirtschaft Verpackung zu stärken und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
- Betriebe mit vielen verschiedenen SKUs (Stock Keeping Units): Unternehmen mit einer breiten Produktpalette können durch kleine Designänderungen hohe Skaleneffekte bei der Reduzierung von Material und Kosten erzielen (Nomos, August 2026).
- Betriebe mit hohem Versandvolumen: Unternehmen, die viele Produkte versenden, profitieren direkt von reduzierter Verpackungsmasse und -volumen, da dies zu geringeren Frachtkosten führt und die Lieferketten Verpackung optimiert.
- Betriebe mit komplexen Lieferketten: Für Unternehmen mit vielschichtigen Lieferketten kann die Optimierung der Verpackungen zu erheblichen Effizienzgewinnen in Lagerung, Transport und Logistik führen.
Nicht geeignet für:
- Sehr kleine Betriebe mit geringem Verpackungsaufkommen: Für diese Betriebe mag der direkte Kostensenkungshebel durch Designoptimierung geringer ausfallen, obwohl die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten ab dem 12. August 2026 zwingend ist.
- Betriebe mit bereits vollständig recyclingfähigen Monomaterial-Verpackungen: Wenn ein Betrieb bereits optimale, PPWR-konforme Verpackungen nutzt, sind die zusätzlichen Optimierungspotenziale begrenzt, der primäre Nutzen liegt in der Rechtssicherheit.
Woran erkennt man einen guten Anbieter für Verpackungsgesetz Betrieb?
Einen guten Anbieter für Verpackungsgesetz Betrieb erkennt man an seiner Fähigkeit, umfassende Unterstützung bei der PPWR-Umstellung zu bieten und nachweislich konforme sowie kosteneffiziente Lösungen zu liefern. Solche Anbieter helfen Betrieben, die Kreislaufwirtschaft Verpackung erfolgreich zu implementieren.
Ein strukturierter Ansatz ist entscheidend, um die PPWR-Anforderungen erfolgreich umzusetzen. Der folgende 90-Tage-Plan bietet eine solide Grundlage für deinen Betrieb (Nomos, August 2026):
- Der Anbieter hilft bei der Bestandsaufnahme aller Verpackungen nach Material, Volumen, Funktion und Kosten.
- Der Anbieter unterstützt bei der Priorisierung der Top-10-Kostenverursacher oder risikoreichsten Packmittel für die Umstellung.
- Der Anbieter kann schriftliche Nachweise zu Materialzusammensetzung, Rezyklatanteilen und Konformitätsunterlagen bereitstellen.
- Der Anbieter initiiert ein Design-to-Cost-Projekt, das Verpackungsteams, Einkauf und Logistik auf Kostenreduktion und Compliance ausrichtet.
- Der Anbieter ermöglicht Pilotumstellungen, um Erfahrungen zu sammeln, bevor eine Skalierung erfolgt.
- Der Anbieter unterstützt bei der Einführung eines Freigabeprozesses, der jede neue Verpackung einer Compliance-Prüfung unterzieht.
- Der Anbieter bietet Monitoring-Services an, um kontinuierlich Änderungen der gestaffelten PPWR-Pflichten zu beobachten.
Um sicherzustellen, dass deine Verpackungslieferanten dich optimal bei der PPWR-Umstellung unterstützen, stelle ihnen folgende Fragen:
- Wie unterstützt ihr uns bei der Erfüllung der PPWR-Anforderungen, insbesondere ab dem 12. August 2026?
- Könnt ihr uns Konformitätserklärungen für alle gelieferten Verpackungen bereitstellen?
- Welche Monomaterial-Alternativen bietet ihr für unsere aktuellen Verbundverpackungen an?
- Wie hoch ist der Rezyklatanteil in euren Kunststoffverpackungen und könnt ihr dies belegen?
- Habt ihr Lösungen für Mehrwegverpackungen oder könnt ihr uns bei der Implementierung unterstützen?
- Welche Daten zur Recyclingfähigkeit und Materialzusammensetzung könnt ihr uns liefern, um unsere Dokumentationspflichten zu erfüllen?
- Wie könnt ihr uns helfen, unsere Verpackungskosten zu senken durch Materialreduktion oder Standardisierung?
- Welche Erfahrungen habt ihr mit der Umstellung von Lebensmittelkontaktverpackungen auf PFAS-freie Materialien?
Haeufige Fragen zu Verpackungsgesetz Betrieb
Was ist die wichtigste Frist der PPWR für Betriebe?
Die wichtigste Frist der PPWR für Betriebe in Oesterreich ist der 12. August 2026. Ab diesem Stichtag müssen alle in Verkehr gebrachten Verpackungen die neuen EU-Vorgaben der PPWR erfüllen. Die Einhaltung dieser Frist ist entscheidend, um Marktverbote und empfindliche Bußgelder zu vermeiden, die bei Nichteinhaltung drohen.
Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung des Verpackungsgesetzes Betrieb?
Bei Nichteinhaltung des Verpackungsgesetzes Betrieb ab dem 12. August 2026 drohen empfindliche Bußgelder und potenzielle Marktverbote für nicht konforme Verpackungen. Diese Sanktionen können erhebliche finanzielle und operative Auswirkungen auf den betroffenen Betrieb haben, weshalb proaktive Compliance unerlässlich ist.
Wie hoch sind die Kosten für die Umstellung auf PPWR-konforme Verpackungen?
Die Kosten für die Umstellung auf PPWR-konforme Verpackungen variieren je nach Ausgangslage und Umfang der Anpassungen. Sie umfassen Investitionen in Analyse, Design, Materialbeschaffung und Prozessanpassungen. Ein Rechenbeispiel zeigt, dass eine Investition von 10.000 Euro in Designoptimierung jährliche Einsparungen von 17.000 Euro ermöglichen kann, was eine Amortisation in etwa 7 Monaten bedeutet.
Muss ich als kleiner Betrieb die PPWR-Vorgaben auch erfüllen?
Ja, die PPWR-Vorgaben müssen von jedem Verpackungsgesetz Betrieb erfüllt werden, der Verpackungen in Verkehr bringt, unabhängig von seiner Größe. Auch kleine Betriebe in Oesterreich sind von den Pflichten betroffen, um Bußgelder und Marktverbote zu vermeiden. Der primäre Nutzen liegt hier in der Rechtssicherheit und Risikominimierung.
Wie finde ich einen geeigneten Lieferanten für nachhaltige Verpackungen?
Einen geeigneten Lieferanten für nachhaltige Verpackungen finden Sie, indem Sie dessen Expertise in PPWR-Compliance, die Bereitstellung von Konformitätserklärungen und die Fähigkeit zur Lieferung von Monomaterial-Alternativen prüfen. Fragen Sie nach Rezyklatanteilen, Mehrweglösungen und der Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Lieferketten Verpackung.
Welche Rolle spielt der Rezyklatanteil in neuen Kunststoffverpackungen?
Der Rezyklatanteil spielt eine zentrale Rolle in der PPWR, da neue Kunststoffverpackungen künftig Mindestanteile an recyceltem Material enthalten müssen. Diese Quoten werden gestaffelt eingeführt und schrittweise erhöht, um die Kreislaufwirtschaft Verpackung zu fördern und den Einsatz von Primärrohstoffen zu reduzieren.
Sind Mehrwegsysteme für jeden Betrieb Pflicht?
Nein, Mehrwegsysteme sind nicht für jeden Betrieb pauschal Pflicht, aber die PPWR führt verbindliche Wiederverwendungsquoten für bestimmte Verpackungsarten ein, wie beispielsweise Transport- oder E-Commerce-Verpackungen. Betriebe sollten prüfen, wo Mehrweglösungen wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll sind, um die Vorgaben der Verpackungsrichtlinie zu erfüllen.
Was ist eine Konformitätserklärung nach PPWR?
Eine Konformitätserklärung nach PPWR ist ein zentrales Dokument, das ab August 2026 für in der EU in Verkehr gebrachte Verpackungen relevant wird. Sie bestätigt die Einhaltung aller Vorgaben der PPWR durch den Verpackungsgesetz Betrieb. Diese Erklärung dient als Nachweis der Rechtskonformität bei Kontrollen.
Ueber den Autor
Alexander Szakaly und Jan Doleschel sind die Redakteure bei KMU Digital- Green. Mit ihrer Expertise in nachhaltiger Unternehmensführung und digitaler Transformation unterstützen sie kleine und mittlere Unternehmen in Oesterreich dabei, ökologische Herausforderungen wie das Verpackungsgesetz Betrieb erfolgreich zu meistern. Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung praxistauglicher Strategien zur Kostenoptimierung und Compliance, die Betrieben helfen, zukunftsfähig zu bleiben.
Quellen
- Die neue EU-Verpackungsverordnung: Die neuen Vorgaben ab August 2026 im Überblick – Gleiss Lutz, abgerufen am 2026-08-12
- Ich möchte wissen, was sich ab dem 12. August 2026 ändert – Verpackungsregister, abgerufen am 2026-08-12
- Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz – Bundestag, abgerufen am 2026-08-12
- Europäisches Recht über Verpackungen und Verpackungsabfälle – Bundesumweltministerium, abgerufen am 2026-08-12
- Neue europäische Verpackungsverordnung PPWR: Unternehmen müssen sich bis 12. August 2026 auf weitreichende Pflichten einstellen – IHK Siegen, abgerufen am 2026-08-12
- EU-Verpackungsverordnung PPWR – Wind & Weiss, abgerufen am 2026-08-12
- PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation – Lexware, abgerufen am 2026-08-12
- Die EU-Verpackungsverordnung PPWR kommt: Was jetzt zu tun ist! – Nomos, abgerufen am 2026-08-12
- PPWR Handbuch: Die neue EU-Verpackungsverordnung – Taylor Wessing, abgerufen am 2026-08-12